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Erfolgsgeschichte Neues Produktkonzept mit hohen Stückzahlen

Ein junges US-amerikanisches Unternehmen hatte einen einzigartigen Prozess für die Beobachtung und Behandlung von HIV-infizierten Personen am Patientenbett entwickelt.

Schreibtisch mit verschiedenen Papieren und Zeichnungen einschließlich Musterteilen 

Herausforderung

Die Firma bat uns um Unterstützung bei ihrer Fertigungsstrategie. Der Kunde brauchte insbesondere Informationen zu folgenden Fragen:

  • Welche Änderungen im Produktdesign sind erforderlich, um einen wirtschaftlichen Fertigungsplan umzusetzen?
  • Welche Investitionen sind mindestens zu tätigen, um den Wechsel vom aktuellen Status zu Feldversuchen in Kliniken zu vollziehen? Dabei sollte die Produktionsanlage die künftig maßgeblichen GMP-Richtlinien für die Fertigung hoher Stückzahlen einhalten.

Ansatz

Zunächst besuchten wir die Standorte der Zulieferer, nahmen Einsicht in den langfristigen Business-Plan und einigten uns daraufhin auf ein Vorgehen in zwei Phasen. Die erste Phase mit der Bezeichnung “Pre-Automation Design and Process Development" umfasste die folgenden Maßnahmen:

  • Prozessabbildung und Prozessentwicklung
  • Risikobewertung und Planung der Risikominderung
  • Entwicklung und Optimierung der Automatisierungslösungen
  • Konzeptevaluierung und Finanzanalyse

Während der Untersuchung des bestehenden Prozesses unter Verwendung von Tools für DFM (Design for Manufacturability); und Automatisierung haben wir zahlreiche Konstruktionsänderungen empfohlen. Das Team für Pre Automation Solutions sprach sich für Prozessalternativen aus und griff hierfür auf die branchenübergreifenden Erfahrungen des Global Engineering Teams von ATS zurück.  Bei einigen der vorgeschlagenen Änderungen befürworteten wir die Durchführung spezieller Machbarkeitsnachweise. Der Kunde stimmte dem zu.

Als wir Vertrauen in alle entscheidenden Abläufe und Qualitätsprozesse gewonnen hatten, konnten wir in die zweite Phase übergehen und mehrere Automatisierungslösungen erarbeiten. Die einzelnen potenziellen Lösungen wurden gemeinsam mit dem Unternehmen überprüft und mit Blick auf die GMP-Richtlinien, Erweiterungsmöglichkeiten und den Cashflow analysiert.

Anhand von Simulationsmodellen ließ sich der aussichtsreichste Lösungsvorschlag besser nachvollziehen. Mithilfe der Simulation konnte die Gesamteffektivität der Produktion prognostiziert und die Anzahl der erforderlichen Bediener überprüft werden. Schließlich bekräftigte die Finanzanalyse der Total Cost of Ownership (TCO), dass mehrere Optionen den von der Firma beabsichtigten Business Case erfüllen würden.

Ergebnis

Das Unternehmen konnte deutlich machen, dass es Folgendes umgesetzt hatte:

  • Bedeutende Risikominderung für potenzielle Investoren
  • Skalierbarkeit des Fertigungsprozesses
  • Übereinstimmung der kalkulierten Herstellkosten mit dem Business-Plan
  • Unterstützung durch einen erfahrenen globalen Partner beim Durchführen der nächsten Projektphase