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Erfolgsgeschichte Werksneueinrichtung

Ein Hersteller von medizinischen Geräten in Asien hatte dringenden Bedarf an der Erweiterung seiner Produktionskapazitäten, um die Marketingpläne für seine neue Produktfamilie umzusetzen.

Neue Werkshalle mit leerer Nutzfläche

Herausforderung

Unser Kunde beauftragte uns, eine Engineeringstudie durchzuführen, um einen potenziellen und konzeptionellen Entwicklungsplan für eine Werksneueinrichtung zu prüfen.

Ansatz

Unsere Fertigungsspezialisten für Pre Automation Solutions verfügen über weitreichende Erfahrungen im Werkslayout und der Konstruktionsoptimierung sowie in der Fertigung unterschiedlicher Arten von medizinischen Geräten. Dieses Know-how war entscheidend für das gewünschte Ergebnis eines Werkskonzepts, das folgende Punkte erfüllte:

  • Verwirklichen der Fertigungseffizienz
  • Berücksichtigen des künftigen Erweiterungsbedarfs mit dem geringsten Risiko für Geschäftsunterbrechungen
  • Festlegen des Projektumfangs, Zeitplans und der Kosten

Zunächst wurden anhand von Standortbesichtigungen und Mitarbeiterbefragungen folgende Daten ermittelt:

  • gegenwärtige Kapazitäten
  • Anlagenleistung
  • Produktarten und prognostizierte Mengen
  • Prozess- und Materialanforderungen
  • Personalbesetzung
  • Standorte
  • Nebenkosten

Anhand dieser Daten haben wir die Gesamtanforderungen an Ausrüstung und Personal und die damit verbundene Nutzfläche hochgerechnet und ein vereinfachtes Materialfluss- und Beziehungsdiagramm erstellt.

Diese Erkenntnisse haben wir zur Entwicklung des Flächenlayouts für die Anlage genutzt und dieses unter Berücksichtigung der Materialflusspläne entsprechend angepasst. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden dann erweitert, um folgende Aspekte mit einzubeziehen:

  • Lagerhalle und Rohstofflagerung
  • Verwaltungsräume
  • Betriebsmittel
  • Umkleideräume
  • Parkplätze
  • Laboratorien

Heraus kam ein Block-/Stapel-Diagramm des Werks und der Büros. Das Diagramm hätte aufgrund der endgültigen Standortwahl noch geändert werden können, es bildete jedoch die konzeptionellen räumlichen Beziehungen zwischen den Hauptbereichen des Werks und weiteren relevanten Bereichen in Form von horizontalen und vertikalen Anordnungen ab.

In Zusammenarbeit mit der Konstruktionsfirma des Kunden haben wir dann die Kalkulation für das vorgeschlagene Werk erstellt. Wir fügten daraufhin die Kalkulationen den vorgeschlagenen Standorten hinzu und planten die Betriebskosten in der Analyse ein. Dabei berücksichtigten wir ebenso weitere Finanzdaten, wie etwa Abschreibungen, interne Verzinsung und Kapitalwert.

In der endgültigen Detailanalyse stellten wir die Kosten für die Umsetzung des Werkskonzepts fest:

  • prognostizierter Cashflowbedarf
  • jährliche Gewinn-/Verlustrechnung
  • jährliche Schulden-/Überschussberechnung
  • jährliche Durchschnittskosten für die Fertigung der einzelnen Verkaufseinheiten

Das Finanzierungsmodell war flexibel genug, sodass die Kalkulationen mit aktualisierten Daten wiederholt werden konnten.

Ergebnis

Der Kunde war mit der konzeptionellen Konstruktionsstudie zufrieden, die die Kapitalanlagen aufzeigte. Sie waren erforderlich, um den Marketingprognosen gerecht zu werden.

Der Bericht enthielt alle Informationen, die der Kunde für seine strategischen Entscheidungen benötigte, einschließlich eines Werkslayouts und eines Stapeldiagramms, die den langfristigen Produktionsbedarf berücksichtigten. Wir erstellten ebenso einen Fahrplan für die Investitionen und berechneten den Zeitpunkt, ab dem die neue Produktfamilie rentabel wurde.