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Erfolgsgeschichte Fehlermöglichkeits- und Einfluss-Analyse (FMEA)

Ein US-amerikanischer Anbieter von Handhabungssystemen für Arzneimittel, die in Krankenhäusern und Langzeitpflegeeinrichtungen eingesetzt werden, benötigte einen innovativen Ansatz für das Arzneimittelmanagement, kam aber mit der Optimierung seines Hauptsystems nicht voran.

Mitarbeiter schreibt Notizen in einen detaillierten Projektplan und Zeitplan

Herausforderung

Das Unternehmen beauftragte die Abteilung für Pre Automation Solutions von ATS mit der Validierung des Business Case, Bewertung des Konzepts und Ausarbeitung eines ausführbaren Programmplans.

Ansatz

Nach einer genaueren Betrachtung des bereits in Bearbeitung befindlichen Projekts und einer Überprüfung des wesentlichen Konzepts und der Anlage selbst besichtigten wir den Standort mehrmals und nahmen dann eine allgemeine Risikobeurteilung vor. Die ersten Ergebnisse wiesen darauf hin, dass das Projekt aus einem schrittweise ablaufenden Konstruktions- und Testprozess bestand, aber nicht einem formalisierten Ansatz folgte. Folglich war ein Ende von Konstruktion und Aufbau nicht in Sicht. Der Kunde, der sich bis zu diesem Zeitpunkt nur wenig mit vollständig automatisierten Systemen beschäftigt hatte, blieb zunächst skeptisch.

Wir führten eine FMEA durch. Dies führte zu einem neu aufgebauten und umprogrammierten Arbeitssystem, das die technische Leistungsfähigkeit unter Beweis stellte und Folgendes beinhaltete:

  • Identifikation von kurz- und längerfristigen Korrekturmaßnahmen
  • dokumentierte Benutzer- und Konstruktionsanforderungen
  • Änderungen im Steuerungscode
  • Änderungen bei der mechanischen Montage
  • Änderungen bei den Zulieferern

Der Kunde gewann dadurch neues Vertrauen sowohl in die Technologie als auch in eine potenzielle Partnerschaft mit einem Automatisierungsunternehmen.

Nachdem die Systemanforderungen in einem offiziellen Dokument mit den Benutzeranforderungen erfasst waren, konnten wir mehrere Automatisierungslösungen umreißen und für jede einzelne die Kosten kalkulieren. Wir zogen das Marktpotenzial, das Profil von typischen Langzeitpflegeeinrichtungen und eine Bedarfsprognose in Betracht, berechneten die Kosten verschiedener konzeptioneller Automatisierungslösungen und erstellten auf dieser Basis einen durchführbaren Geschäftsplan.

Wir entwickelten eine ProModel™-Simulation des vorgeschlagenen Systems, um die Konstruktionsannahmen zu hinterfragen und die Leistung innerhalb einer Langzeitpflegeeinrichtung zu prognostizieren, wobei wir die Auftragshistorie der Einrichtung zugrunde legten. An den Stellen, an denen nicht die erwartete Leistung auftrat, konnten mithilfe der Simulationsexperimente die Konstruktionsdetails verbessert werden. Diese wurden alle in die Benutzeranforderungen aufgenommen.

Ergebnis

Unser Kunde erhielt die Genehmigung, den Business-Plan durchzuführen und bestellte bei uns die Konstruktion und den Aufbau eines neuen automatisierten Systems. Viele weitere Bestellungen folgten. Der Auftrag bezog auch das Mindern künftiger Risiken ein. Das Simulationsmodell wurde in die Marketingmaßnahmen des Kunden integriert, sodass potenziellen Kunden die Systemleistung demonstriert werden kann.  Des Weiteren schloss der Kunde eine Partnerschaftsvereinbarung mit ATS für sofort einsatzfähige Automatisierungslösungen ab.